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Bleck kritisiert nachlässigen Umgang mit invasiven gebietsfremden Arten

Berlin, 18. Februar 2019. Der Nordamerikanische Waschbär (Procyon lotor) wird auch in Rheinland-Pfalz zunehmend zum Problem. Doch die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken (Bündnis 90/Die Grünen) sieht noch keinen Handlungsbedarf.

Dazu erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck, Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit des Deutschen Bundestages: „Der nachlässige Umgang mit gebietsfremden invasiven Arten gefährdet heimische Ökosysteme und ihre Arten. Zwar ist in Rheinland-Pfalz die Population von Waschbären im Vergleich zu vielen nord- und ostdeutschen Ländern nicht so groß, aber dies wird ohne die Entwicklung und Umsetzung von Managementplänen voraussichtlich nicht so bleiben.

Da der Waschbär nicht vor Ländergrenzen Halt macht, muss bundesweit die Aufhebung der Schonzeiten und des Verbots der Bejagung in Siedlungsgebieten forciert werden. Vorschläge wie das Einfangen und Kastrieren von Waschbären und das Schaffen einer vielseitigeren Natur sind wegen der großen Population beziehungsweise der hohen Invasivität unzureichend und daher aussichtslos.

Auch der Kalikokrebs (Faxonius immunis), der sich entlang des Rheins bereits in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen ausgebreitet hat, muss endlich auf die EU-Liste invasiver gebietsfremder Arten gesetzt werden. Hier fordere ich Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) zum wirkungsvollen Handeln auf.“

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