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Bleck: Hysterie vom Waldsterben widerspricht Wissenschaft

Berlin, 7. Februar 2019. Anlässlich der Vortragsreihe „Waldwissen“ fand am 5. Februar 2019 in Berlin eine Informationsveranstaltung mit einem anschließenden fachlichen Austausch zum Thema „Extremsommer 2018 und seine Folgen für den Wald“ statt. Die drei geladenen Fachleute erläuterten die aktuelle Bedeutung der Trockenheit für die Wälder und die in den nächsten Jahrzehnten zu erwartenden Folgen. Zudem referierten Sie über die Arbeitsprozesse der Aufforstung in geschädigten Gebieten und die Aufzucht in entsprechenden Baumschulen.

Dazu erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck, Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit des Deutschen Bundestages: „Die Hysterie des Waldsterbens ist weit verbreitet. Tatsache ist jedoch, dass in den aktuellen Waldzustandsberichten ein guter Waldzustand beschrieben wird und durch Trockenheit noch kein einziger Baum gestorben ist. Natürlich erzeugen schwankende Wetterbedingungen bei jeder Baumart Stress, jedoch lässt sich Stress jungen Bäumen in Baumschulen bereits antrainieren.

Vielmehr sind Wechselwirkungen mit der Umwelt sowie eine mangelhafte Umsetzungen von fachlichen Praktiken und nötigen Vorsorgemaßnahmen in der Forstwirtschaft für Schäden an den Bäumen verantwortlich. Der Forderung nach einem Anbau fremdländischer Baumarten wegen wiederkehrender Wetterereignisse stehen wir kritisch gegenüber. Der positive Trend der deutschen Buche durch ihre ausgezeichnete Vitalität ist das beste Beispiel für eine resiliente heimische Baumart.

Wir fordern daher aus waldökologischen Gesichtspunkten vorrangig die Verwendung anpassungs- und widerstandsfähiger heimischer Baumarten gegenüber gebietsfremden Arten und einen verstärkten Dialog zwischen Forstwirtschaft und Naturschutz für einen gesunden Zukunftswald.“

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