Berlin, 22. Mai 2019. Im Jahr 1993 trat die Convention on Biological Diversity (CBD) in Kraft. Zu diesem Anlass führte die UNO im Jahr 2000 den 22. Mai als Internationalen Tag der biologischen Vielfalt ein, um jährlich an die offizielle Annahme des Übereinkommens und dessen Zielstellungen zu erinnern.

Dazu erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck, Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit des Deutschen Bundestages:

„Von der Nutzung biologischer Vielfalt profitiert die gesamte Weltgemeinschaft, die negativen Folgen durch den Verlust werden jedoch nur schleichend auf lokaler Ebene spürbar. Daher obliegt es im Interesse und in der Verantwortung jeder einzelnen Nation in biologische Vielfalt zu investieren, um dessen globalen Abwärtstrend entgegen zu wirken.

In den Schwellen- und Entwicklungsländern lässt sich ein zunehmendes Bevölkerungswachstum mit gleichzeitigem Bedarfsanstieg an Ökosystemdienstleistungen sorgenvoll beobachten. Besonderes Ausmaß nimmt dabei der Verlust an Biodiversität in Entwicklungsländern an. Diese sind der Aufgabe nicht gewappnet und folglich auf Unterstützungen durch die Industriestaaten angewiesen.

Hier ist nach Ansicht der AfD die Entwicklungszusammenarbeit gefordert: Forschungen, Projekte, Aufklärungskampagnen sowie finanzielle Zusicherungen sind an das Erreichen spezifischer Teilziele zu knüpfen. Dies bedarf konkreter Steuerungsprozesse als auch Kontrollmechanismen, damit Investitionen nicht ins Leere laufen und Biodiversitätsziele nicht verfehlt werden.

Darüber hinaus könnten Anreize zur Eindämmung des ungebremsten Naturverbrauchs über international koordinierte Abgaben auf die Nutzung der natürlichen Ressourcen geschaffen werden“.

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